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Cristiano Ronaldo: Jetzt ist endgültig Schluss

Cristiano Ronaldo: Jetzt ist endgültig Schluss

Cristiano Ronaldo: Jetzt ist endgültig Schluss

Cristiano Ronaldo zieht einen Schlussstrich: Nach 234 Länderspielen und 146 Toren beendet der 41-Jährige seine Karriere im portugiesischen Nationalteam.

Eine der außergewöhnlichsten Nationalteam-Karrieren der Fußballgeschichte ist beendet. Cristiano Ronaldo hat am Donnerstag seinen Rücktritt aus der portugiesischen Nationalmannschaft bekannt gegeben. Der 41-Jährige verabschiedet sich nach 23 Jahren, 234 Länderspielen und 146 Toren von der "Seleção". Seine Entscheidung verkündete der Superstar mit einer emotionalen Videobotschaft. Für seinen Klub Al-Nassr will Ronaldo dagegen weiterhin auflaufen.

Nach mehr als zwei Jahrzehnten im portugiesischen Nationaltrikot ist Schluss. Ronaldo erklärte in seiner Abschiedsbotschaft, dass der Zeitpunkt gekommen sei, die berühmte Nummer sieben an die nächste Generation weiterzugeben.

"Heute beende ich meinen Weg auf dem Spielfeld mit der Nationalmannschaft", erklärte der 41-Jährige. In seiner Botschaft blickte Ronaldo auf Siege, Niederlagen, Rekorde und die Unterstützung der portugiesischen Fans zurück.

Die Entscheidung sei ihm nicht leichtgefallen. Ronaldo betonte, Portugal stets alles gegeben zu haben und das Nationalteam nun mit erhobenem Haupt zu verlassen.

Damit endet eine Karriere voller Rekorde. Ronaldo debütierte bereits 2003 für die portugiesische A-Nationalmannschaft. Seither absolvierte er 234 Länderspiele und erzielte 146 Treffer.

Beides sind Weltrekorde im Männerfußball. Kein anderer Spieler kam auf mehr Einsätze oder Tore für eine Nationalmannschaft.

Seinen größten Erfolg feierte Ronaldo 2016 mit dem Gewinn der Europameisterschaft. Dazu kamen die Nations-League-Titel 2019 und 2025. Bei der Weltmeisterschaft 2026 stellte er zudem einen weiteren Rekord auf: Als erster Spieler traf er bei sechs verschiedenen WM-Endrunden.

Der Abschied erfolgt nach turbulenten Wochen. Ende September war es zwischen Ronaldo und Portugals Teamchef Jorge Jesus zu Spannungen gekommen. Nachdem der Angreifer gegen Norwegen nicht eingesetzt worden war, verließ er das Nationalteam-Camp vorzeitig.

Später entschuldigte sich Ronaldo für seine Abreise, kritisierte allerdings zugleich den Umgang des Trainers mit ihm. Der portugiesische Verband eröffnete anschließend ein Disziplinarverfahren und sprach eine vorläufige Sperre aus.

Noch Ende Oktober deutete vieles auf eine Rückkehr hin. Ronaldo soll wieder zum vorläufigen Aufgebot für die November-Spiele gehört haben. Nun entschied sich der Superstar jedoch für den endgültigen Schlussstrich.

In seiner Abschiedsbotschaft nannte Ronaldo den Konflikt mit Jesus allerdings nicht ausdrücklich als Grund für seine Entscheidung. Ein direkter Zusammenhang lässt sich deshalb nicht belegen.

Das Ende im Nationalteam bedeutet nicht das vollständige Karriereende. Ronaldo steht weiterhin bei Al-Nassr unter Vertrag und spielt für den saudischen Klub auch mit 41 Jahren auf höchstem Niveau.

Erst Ende Oktober hatte der Portugiese mit einem Hattrick erneut für Schlagzeilen gesorgt und seine Zahl an offiziell gewerteten Karrieretoren weiter erhöht.

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