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Startschuss für „Stadtgarten Melk“

Startschuss für „Stadtgarten Melk“

Startschuss für "Stadtgarten Melk"

In Melk ist vor Kurzem der Spatenstich für den geplanten "Boulevard Melk" gesetzt worden. In der Melker Innenstadt soll dabei in den nächsten Jahren auf rund 1,7 Hektar ein innovatives, klimafittes Stadtquartier mit einem waldähnlichen Grünraum entstehen.

Der "Boulevard Melk" soll das Melker Stadtzentrum grüner und klimafit machen. Die ersten Bauarbeiten für das Projekt sind für November geplant, im Juli 2029 soll es fertiggestellt sein, heißt es auf der Homepage der NÖ Energie- und Umweltagentur.

Mit dem Spatenstich, der laut Aussendung des Landes durch Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik, Melkerinnen und Melker, Schülerinnen und Schüler der Volksschule sowie zahlreiche Projektbeteiligte erfolgte, fiel nun der offizielle Startschuss. Erster Schritt sei die Sanierung des Weierbaches, dann gehe es an die Umsetzung des neuen Stadtgartens.

Das Projekt wird u.a. durch das EU-Life-Projekts "impaQt" gefördert. Gemeinsam mit Berlin erhielt Melk dafür 3,8 Millionen Euro. In Berlin wird im Rahmen des Projekts eine Straße entwickelt, die vollständig mit Regenwasser versorgt wird. Das EU-Projekt "impaQt" fokussiere sich insbesondere darauf, innovative Finanzierungsmodelle und Beteiligungen für eine ans Klima angepasste Gestaltung umsetzen und damit ein positives Beispiel schaffen zu können – mehr dazu in Innenstadt wird mit EU-Geld zum Stadtwald (noe.ORF.at; 1.12.2025).

Im vergangenen Dezember war bekannt geworden, dass in sogenannten "Reallaboren" in Melk und im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf bestimmte Klimamaßnahmen wie Entsiegelung und Begrünung sowie Wasserspeicherung für das Projekt entwickelt und getestet würden.

Der "Stadtgarten Melk" wird zudem mit dem NÖ Bodenbonus des Landes Niederösterreich gefördert. Unter anderem damit unterstütze man die Gemeinden bei Entsiegelung, Begrünung und Beschattung, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) beim Spatenstich am Freitagnachmittag. Man habe bereits 45 Projekte umgesetzt, sagte sie und verwies vor allem auf die Schwammstadt in Tulln – mehr dazu in Begrünung reduziert vor allem gefühlte Temperatur (noe.ORF.at; 19.7.2025).

Man setze mehr als einen Spatenstich, so der Melker Bürgermeister Patrick Strobl (ÖVP), "wir setzen ein Zeichen für eine nachhaltige Stadtentwicklung, für Klimaschutz und Lebensqualität und dafür, dass Melk seine Zukunft aktiv gestaltet". Das Projekt begleite die Stadt bereits seit 2014, "und von Beginn an haben die Melkerinnen und Melker mitdiskutiert, mitentwickelt und mitentschieden", so Strobl.

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