Macron wirft "ultralinken" Gruppen Umsturzversuch vor
Nach den landesweiten Ausschreitungen am vergangenen Wochenende in Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron "ultralinken" Gruppen einen versuchten Umsturz vorgeworfen. Die "organisierten" Gruppen hätten "aufrührerische Handlungen" von "äußerster Gefährlichkeit" begangen und versuchten, "die Republik zu Fall zu bringen", sagte Macron heute in Paris.
Begangene Straftaten müssten mit "größter Härte" geahndet werden, sagte er. Vor den am Samstag geplanten neuen Protesten in Frankreich werde morgen unter seiner Leitung eine Sitzung des Verteidigungsrates mit mehreren Ministerinnen und Ministern stattfinden, kündigte Macron an. Dabei sollten "weitere Entscheidungen" getroffen werden, sagte der Präsident.
Am Samstag dürften nur von Gewerkschaften organisierte Kundgebungen stattfinden, fügte er hinzu. Außerdem würden die Behörden in diesem Fall "alternative Routen vorschlagen, um unsere Innenstädte zu schützen, und vor allem unsere Geschäfte und unsere öffentlichen Gebäude". Macron hatte wegen der angespannten Situation im Elysee-Palast mit den Geheimdiensten getroffen.