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Greenpeace: Grundwasserstände dramatisch

Greenpeace: Grundwasserstände dramatisch

Greenpeace: Grundwasserstände dramatisch

Seit Monaten gibt es kaum Niederschlag. Wie dramatisch die Situation tatsächlich ist, zeigt eine Analyse von Greenpeace. Die Umweltschutzorganisation sah sich die Grundwasserstände an 227 Messstellen in Österreich an. Den Negativrekord hält die Steiermark.

Mit Ausnahme von Februar gab es heuer bisher in jedem Monat viel zu wenig Niederschlag. Gleichzeitig wird aber Grundwasser ungebremst verbraucht – und das spiegelt sich in den Pegelständen wider.

An neun der insgesamt 34 Messstellen in der Steiermark ist das Grundwasser so niedrig, wie noch nie im gesamten Messzeitraum. Das sind die Messstellen in Kroisbach, Kaindorf, Neustift, Blumau, Kellerdorf, Unterkarla, Gröbming, Admont und Gussendorf.

Dahinter folgen Oberösterreich mit acht und Niederösterreich mit sieben Messstellen. Wien und Kärnten sind die einzigen positiven Ausreißer, in denen es keine einzige Messtelle mit einem derartigen Negativ-Rekord gibt, so Greenpeace in einer Aussendung.

Die Umweltschutzorganisation legt nun mehrere Forderung an die Politik auf den Tisch: etwa ein Register, um den tatsächlich Wasserverbrauch in der Industrie transparent zu machen, aber auch eine zweckgebundene Abgabe für industrielle Großverbraucher von Grundwasser in Höhe von 10 Cent pro Kubikmeter Wasser und eine ganzheitliche österreichweite Wasserstrategiemit einem Plan, wie Trinkwasser gesichert werden kann.

Industrie und Landwirtschaft hätten einen hohen Wasserbedarf, kritisiert Greenpeace, würden aber in den derzeitigen Plänen der Bundesregierung nicht berücksichtigt.

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