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Uni Klagenfurt: 200 Stellen in Gefahr

Uni Klagenfurt: 200 Stellen in Gefahr

Uni Klagenfurt: 200 Stellen in Gefahr

Die Universität Klagenfurt kritisiert das von der Bundesregierung geplante Uni-Budget von 16 Mrd. Euro für drei Jahre als unzureichend und warnt vor drastischen Einsparungen, insbesondere im Personalbereich. Rektorin Ada Pellert rechnet mit der Streichung von bis zu 200 Stellen. Auch aus der Politik kommt Kritik.

Die Bundesregierung hat angesichts sinkender Umfragewerte am Samstag ein langes Arbeitstreffen abgehalten, um einige ihrer offenen Vorhaben auf den Weg zu bringen. Drei Beschlüsse wurden gefasst, etwa zum Budget für die Universitäten. Sie erhalten der Regierungseinigung zufolge 16 Milliarden Euro für die drei Jahre ab 2028 – deutlich weniger als gefordert. Die Hochschülerschaft zeigte sich in einer ersten Reaktion unzufrieden – mehr dazu in Einigung bei Unis und "Zukunftsdepot" (ORF.at; 17.10.26.

Protest gegen das Uni-Budget der Bundesregierung kommt auch von der Universität Klagenfurt. Rektorin Ada Pellert sprach am Sonntag im ORF Kärnten-Interview von drastischen Einsparungen, die nötig seien: "Also wenn das auf alle ähnlich aufgeteilt wird, heißt das bei uns mindestens eine Einsparung von zehn Millionen pro Jahr bei einem Budget von 90 Millionen Euro. Sie können sich vorstellen, dass das wirklich kräftige Einschnitte sind."

Da es sich hauptsächlich um Personalbudget handle bedeute das für den Personalbereich "nichts Gutes". Bis zu 200 von 1.700 Uni-Stellen in Klagenfurt könnten gestrichen werden, so Pellert.

Kritik am Uni-Budget kommt vom Team Kärnten und Obmann Gerhard Köfer. Er spricht von einen Bildungs-Kahlschlag der Bundesregierung.

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