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Unwetterwarnung Italien: Alarmstufe Orange in vier Regionen

Unwetterwarnung Italien: Alarmstufe Orange in vier Regionen

Unwetterwarnung Italien: Alarmstufe Orange in vier Regionen

Unwetterwarnung in Italien: In vier Regionen gilt Alarmstufe Orange. Der Zivilschutz warnt vor Starkregen, Gewittern und Erdrutschen. Alle Details.

Für weite Teile Süditaliens gilt am Samstag eine Unwetterwarnung. Der italienische Zivilschutz hat für Sizilien sowie Teile Kalabriens, Apuliens und Kampaniens die Warnstufe Orange ausgegeben. Erwartet werden heftige Gewitter, Starkregen, Hagel und Sturmböen. Nach den schweren Unwettern der vergangenen Tage besteht weiterhin die Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen.

Die am Freitag veröffentlichte Warnung des italienischen Zivilschutzes gilt auch für Samstag, den 10. Oktober. Betroffen sind Sizilien sowie einzelne Gebiete in Kalabrien, Apulien und Kampanien. Orange ist die zweithöchste der vier italienischen Warnstufen.

Neben den orange markierten Gebieten hat der Zivilschutz für Samstag auch die Warnstufe Gelb ausgegeben. Sie gilt für Abruzzen, Molise und Basilikata sowie für Teile Umbriens, Latiums, Kampaniens, Kalabriens und Apuliens.

Auch dort können starke Niederschläge und Gewitter zu lokalen Überschwemmungen führen.

Auslöser der anhaltenden Unwetter ist ein Tiefdruckgebiet in der Nähe Sardiniens. Es führt feuchte Luft aus südwestlicher Richtung über das Mittelmeer nach Süditalien.

Nach Angaben des Zivilschutzes halten die Regenfälle und Gewitter in Kampanien an und greifen auf Kalabrien über. Seit Samstagfrüh werden auch in Apulien verbreitet Niederschläge erwartet. Lokal können die Gewitter besonders heftig ausfallen.

Begleitet werden sie von starken Windböen, örtlichem Hagel und zahlreichen Blitzen. Die Behörden warnen insbesondere vor Überschwemmungen und Erdrutschen. Wie groß die Gefahr vor Ort ist, hängt unter anderem von der Niederschlagsintensität und dem Zustand der Böden ab.

Die Warnungen folgen auf mehrere Tage mit heftigen Unwettern. Am Donnerstag setzte ein Wolkenbruch in der apulischen Stadt Nardò Straßen unter Wasser. Regen drang in Wohnungen und Geschäftslokale ein, Fahrzeuge blieben auf überfluteten Straßen liegen.

Am Freitag richteten zwei Windhosen im Westen Siziliens schwere Schäden an. Im Raum Marsala wurden Häuser beschädigt und Bäume umgerissen. Eine Schule musste evakuiert werden. Acht Kinder wurden leicht verletzt. Im benachbarten Petrosino wurden zwei Menschen verletzt, nachdem eine Windhose ihr Auto in einen Graben geschleudert hatte.

Auch aus Kampanien wurden Überflutungen und kleinere Erdrutsche gemeldet.

Reisende in den betroffenen Regionen sollten die aktuellen Warnungen der örtlichen Behörden beachten. Bei Starkregen können insbesondere Unterführungen, tiefer gelegene Straßen und Gebiete in der Nähe von Wasserläufen gefährlich werden.

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