Trotz Iran-Kriegs: Saisonfinale soll in Abu Dhabi steigen
Die Formel 1 will ihren Rennkalender nicht erneut wegen des Iran-Kriegs umbauen und bleibt bei ihrem Plan für das Saisonfinale. Geschäftsführer Stefano Domenicali bestätigt in einem Interview dem Sender Sky Italia, dass die Grand Prix in Katar am 29. November und in Abu Dhabi am 6. Dezember wie geplant stattfinden sollen. Damit ist die Ersatzlösung Imola für das letzte Rennen der Saison vorerst vom Tisch.
"Das ist der Kurs, den wir auf der Grundlage der uns vorliegenden Informationen und Zusicherungen eingeschlagen haben – und die wir natürlich unbedingt haben müssen, das versteht sich von selbst", sagte Domenicali am Rande des Grand Prix in Sepang. "Diese Strategie werden wir bis zum Jahresende verfolgen."
Für die Formel 1 geht es dabei auch im viel Geld. Katar und Abu Dhabi zahlen hohe Prämien, um Teil des Rennkalenders zu sein. Und mit Saudi-Arabien fiel bereits ein Grand Prix in der Region aus. Dieser war wie auch das Rennen in Bahrain wegen des Iran-Kriegs abgesagt worden. Das Rennen in der Wüste von Sachir wird allerdings an diesem Wochenende nachgeholt – als Grand Prix von Bahrain im malaysischen Sepang.
Mehr dazu in Formel-1-WM.