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Weiter Badeverbot beim Teich Hirschstetten

Weiter Badeverbot beim Teich Hirschstetten

Weiter Badeverbot beim Teich Hirschstetten

Die Badesaison ist zwar schon beendet, beim Teich Hirschstetten in der Donaustadt gilt aber weiterhin stellenweise ein Badeverbot. Im Bereich der Kinderbucht wurde der Grenzwert für E.-coli-Bakterien überschritten. Verantwortlich dürften Wasservögel sein.

Der Strand in der Kinderbucht ist mit Kot von Wasservögeln übersät. Bei der letzten Probenahme vor einer Woche wurden die Grenzwerte für E.-coli-Bakterien und für Intestinale Enterokokken überschritten. "Die derzeit festgestellten, lokal begrenzten Beeinträchtigungen dürften nach aktuellem Kenntnisstand auf die vermehrte Anwesenheit von Wasservögeln im Kinderbadebereich zurückzuführen sein", betonte ein Sprecher der Abteilung für Wiener Gewässer (MA 45).

Die Wasserqualität der Naturbadeplätze in Wien wird während der Badesaison von der MA 39 in ein- bis zweiwöchigen Intervallen untersucht, "bei erhöhtem Beobachtungsbedarf auch engmaschiger", betonte der Sprecher.

Grundsätzlich ist die Badesaison in Wien beendet. Das Badeverbot am Hirschstettner Teich bleibt weiterhin bestehen, ist auch auf der Website der Stadt Wien zu lesen. "Für die kommende Badesaison werden auf Basis der weiteren Ursachenklärung geeignete Maßnahmen geprüft", so die MA 45.

Der Teich Hirschstetten war schon im Juni zeitweise gesperrt. Damals ging es um Cyanobakterien, umgangssprachlich "Blaualgen". Nach einer Überprüfung stellte sich heraus, dass die gefundenen Bakterien nicht gesundheitsgefährdend waren – mehr dazu in Badeteich Hirschstetten: Sperre aufgehoben (wien.ORF.at).

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