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Medien: ManCity droht empfindliche Strafe

Medien: ManCity droht empfindliche Strafe

Medien: ManCity droht empfindliche Strafe

Dem englischen Spitzenclub Manchester City droht eine hohe Geldstrafe bis zur Aberkennung mehrerer Meistertitel. Nach übereinstimmenden Berichten britischer Medien wurde der amtierende englische Cupsieger wegen Verstößen gegen die Finanzregularien der Premier League in 114 von 115 Fällen für schuldig gesprochen.

Ein Strafmaß hat die von der Liga eigens eingesetzte Kommission jedoch noch nicht verkündet. Auch bleibt der Champions-League-Sieger von 2023 noch die Möglichkeit einer Beschwerde. Das Verfahren gegen Manchester City läuft bereits seit 2023, der Club hat die Vorwürfe immer zurückgewiesen.

"Das Verfahren der Premier League dauert an. Es sind noch wesentliche Schritte zu absolvieren und es unterliegt strenger Vertraulichkeit", sagte ein Sprecher des Clubs dem Onlinemagazin The Athletic.

Angeklagt ist Manchester City wegen möglicher Vergehen aus der Zeit von 2009 bis 2018, in der der Club drei englische Meistertitel in der Premier League gewann. 2009 hatte Scheich Mansur bin Sajed Al Nahjan aus der Herrscherfamilie des Emirats Abu Dhabi den Stadtrivalen von Manchester United übernommen.

Die Vorwürfe reichen von falschen Angaben zu den Finanzen und Sponsoringeinnahmen bis zu unvollständigen Informationen über Trainer- und Spielergehälter. Alle denkbaren Sanktionen der Premier League liegen den Medienberichten zufolge weiter auf dem Tisch. Sie reichen von einer Geldstrafe über Punketabzüge und die Aberkennung von Titeln bis zu einem möglichen Zwangsabstieg.

2014 war Manchester City von der UEFA schon einmal wegen Verstößen gegen das "Financial Fairplay" des europäischen Verbands angeklagt worden. Ein zweijähriger Ausschluss aus der Champions League wurde schließlich vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in eine Geldstrafe von zehn Millionen Euro umgewandelt.

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