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Neues Gesetz soll Camping einfacher machen

Neues Gesetz soll Camping einfacher machen

Neues Gesetz soll Camping einfacher machen

Camping soll im Burgenland ab nächstem Jahr einfacher und auch attraktiver werden. Das ist die Idee der Landesregierung hinter dem neuen Campinggesetz. Ab 1. Jänner soll es in Kraft treten. Das Land hofft auf einen Tourismusschub.

Im Sommer entfällt im Burgenland mittlerweile mehr als jede fünfte Nächtigung auf Camping. Das neue Gesetz soll mehr Flexibilität und weniger Bürokratie für neue Campingformen bringen. Darunter fällt etwa das Glampen, also das glamouröse Campen in luxuriös ausgestatteten Zelten oder kleinen Hütten, oder das Urlauben in Mobilheimen. Auf bis zu 35 Prozent der Standplatzfläche können künftig auch Mobilheime für wechselnde Gäste angeboten werden.

Viel verspricht sich Burgenland-Tourismus-Chef Didi Tunkel auch vom Mikro-Camping, das mit dem Gesetz ebenfalls ermöglicht werden soll. Kleine Flächen bei landwirtschaftlichen Betrieben, etwa bei Winzern, mit bis zu fünf Stellplätzen bzw. für maximal zehn Personen, die maximal eine Woche bleiben dürfen.

Gerade Mikro-Camping biete für das Burgenland große Chancen, so Tunkel, weil sich burgenländische Stärken wie Wein und Kulinarik, Natur, Radfahren und Wandern ideal mit Camping verbinden ließen. Derzeit befindet sich das neue Campinggesetz in Begutachtung, am 1. Jänner soll es in Kraft treten.

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