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22 tote Nutztiere und fünf nachgewiesene Wölfe

22 tote Nutztiere und fünf nachgewiesene Wölfe

22 tote Nutztiere und fünf nachgewiesene Wölfe

Das Land Salzburg zieht eine vorläufige Bilanz zum Wolfsmanagement 2026. Bis Ende August wurden fünf Wölfe nachgewiesen und 22 Nutztiere getötet. Gleichzeitig gingen die Nutztierrisse im Vergleich zum Vorjahr zurück. Das Land verweist auf Investitionen in Herdenschutz und Präventionsmaßnahmen.

Das Land Salzburg investierte seit 2018 rund 1,5 Millionen Euro in Maßnahmen zum Herdenschutz. Das geht aus aktuellen Zahlen hervor. Im vergangenen Jahr wurden rund 357.000 Euro für Präventionsmaßnahmen gegen Wolfsübergriffe ausbezahlt, bis Ende Juli 2026 weitere rund 168.000 Euro. Gefördert werden unter anderem Zäune, Netze für Nachtpferche, elektrische Impulsgeber und GPS-Halsbandsender. Knapp die Hälfte der Schaf- und Ziegenhalter im Land hat nach Angaben des Landes bereits präventive Schutzmaßnahmen umgesetzt.

Bis 30. August wurden in Salzburg 22 Nutztiere getötet – darunter zwölf Ziegen, sechs Schafe und vier Kälber. Drei weitere Tiere wurden verletzt, vier gelten als vermisst. Zudem wurde ein Rehbock als Wolfsriss dokumentiert. Heuer wurden bislang fünf Wölfe in Salzburg nachgewiesen.

Für Landeshauptfrau-Stellvertreterin und Jagdreferentin Marlene Svazek (FPÖ) zeigen die Zahlen, dass Herdenschutz allein aus ihrer Sicht keine ausreichende Antwort auf die Wolfsproblematik ist. Sie spricht sich daher weiterhin für ein Wolfsmanagement aus, das auch die Entnahme von Wölfen ermöglicht. Das Land will den bisherigen Kurs aus Herdenschutz, Beratung und Präventionsmaßnahmen fortsetzen. Zusätzliche Förderungen oder organisatorische Maßnahmen seien derzeit nicht geplant.

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