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60 Prozent mehr Einsätze für Wasserrettung

60 Prozent mehr Einsätze für Wasserrettung

60 Prozent mehr Einsätze für Wasserrettung

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und die Wasserrettung zieht eine erste Bilanz einer fordernden Saison. Es gab um 60 Prozent mehr Einsätze im Vergleich zum Vorjahr, vermehrt endeten die Badeunfälle heuer tödlich.

535 Mal rückte die Wasserrettung heuer bis Ende August zu Einsätzen aus. Vorstand Markus Bräuhaupt spricht von einer fordernden Saison: "Einerseits gab es sehr, sehr viele schöne Badetage, was natürlich noch mehr Personen an die Seen geführt hat. Auf der zweiten Seite kommen unsere Stürme und Unwetter immer schneller. So waren wir 48 Mal bei Sturm unterwegs und haben insgesamt 151 Personen aus akuter Not gerettet."

Einige Einsätze der Wasserrettung gingen heuer nicht so glimpflich aus. Bei neun Badeunfällen mit Todesfolge war die Wasserrettung im Einsatz. Bräuhaupt sieht die Ursachen in Selbstüberschätzung oder medizinischen Notfällen. Er appelliert auch an Erwachsene, die Baderegeln zu beherzigen und rät dazu, sich abzukühlen, bevor man ins Wasser springt oder nicht alleine hinausschwimmen bzw. eine Schwimmboje mitzunehmen.

Durch die vielen Freiwilligen sei man aber auch bei der hohen Anzahl an Einsätzen gut gerüstet, so Bräuhaupt. Es wurden in ganz Kärnten mehr als 40 Rettungsschwimmerkurse abgehalten, bei denen neue Mitglieder ausgebildet wurden. Derzeit gebe es in Kärnten ungefähr 1.400 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer.

Finanziell sind vor allem die hohen Spritpreise eine Belastung. Durch Spenden und Zuschüsse vom Land Kärnten sei die Finanzierung aber gesichert.

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