Morgan Freeman und die Legenden der Lüfte
Hollywood-Glamour, spektakuläre Flugzeuge und große Namen der Luftfahrt: Bei den "Living Legends of Aviation" wurde der Wolfgangsee zum Treffpunkt internationaler Luftfahrt-Prominenz. Mit dabei war auch Oscar-Preisträger Morgan Freeman – als Schauspieler, aber vor allem als begeisterter Pilot.
Es sind Bilder, die man am Wolfgangsee nicht jeden Tag zu sehen bekommt: historische Flugzeuge ziehen ihre Kreise über dem See, während sich in der Scalaria in St. Wolfgang (Bezirk Gmunden) Piloten, Luftfahrtpioniere und prominente Gäste zur Gala der "Living Legends of Aviation" treffen.
Im Mittelpunkt stehen Menschen, die mit ihrem Können, ihrem Mut und ihrer Leidenschaft die Geschichte der Fliegerei geprägt haben. Gefeiert werden außergewöhnliche Piloten ebenso wie jene, die mit ihren Projekten neue Wege in der Luftfahrt gegangen sind.
Einer der prominentesten Gäste des Abends ist Morgan Freeman. Der 89-jährige Hollywoodstar ist seit vielen Jahren begeisterter Pilot. Für Freeman ist das Fliegen mehr als ein Hobby.
Morgan Freeman ist bereits das zweite Mal am Wolfgangsee. Von Oberösterreich zeigte er sich sichtlich begeistert. "Das hier ist zweifellos eine meiner schönsten Erfahrungen, die bisher in meinem Leben machen durfte", schwärmt der Hollywoodstar. Am Wolfgangsee trifft damit seine Welt als Schauspieler auf seine zweite große Leidenschaft – die Luftfahrt.
Auch die "Flying Bulls" sorgten für spektakuläre Momente. Ihre historischen Maschinen machen Luftfahrtgeschichte am Himmel über dem Wolfgangsee sichtbar und erlebbar.
Für Piloten wie ihn geht es nicht nur darum, alte Flugzeuge in der Luft zu halten. Es geht auch darum, ein Stück Luftfahrtgeschichte für kommende Generationen zu bewahren.
Die "Living Legends" verbinden dabei nicht nur Luftfahrt und Hollywood. Auch die Musik bekommt ihren großen Auftritt. Der gefeierte Opernsänger Erwin Schrott präsentierte am Wolfgangsee zwei neue, von ihm selbst geschriebene Crossover-Songs erstmals vor Publikum: "Ron Y Humo" und "Silencio De Nuevo".
Produziert wurden die beiden Titel von Komponist und Arrangeur Martin Gellner, der unter anderem auch mit Hollywood-Komponist Hans Zimmer zusammengearbeitet hat. So wurde die Gala zu einer ungewöhnlichen Mischung aus Luftfahrtgeschichte, Musik und internationalem Glamour.
"Die Welt trifft sich am Wolfgangsee und wir dürfen die Bühne dafür bereiten", freute sich Simone Gastberger, Organisatorin und Gastgeberin der Scalaria. Und über allem stand die Faszination für jene Menschen, die sich nicht damit zufriedengeben, am Boden zu bleiben – sondern immer wieder den Mut haben, abzuheben.