I: Ermittlungen zu Identität von toter Österreicherin
Nach dem Fund einer toten Österreicherin in einem Kleintransporter in der norditalienischen Gemeinde Pontebba laufen Ermittlungen zur Identität der Frau. Das Alter der Toten wurde von den Behörden mit 27 Jahren angegeben.
Die Ermittler halten eine tödliche Drogenüberdosis für die derzeit wahrscheinlichste Todesursache. Eine Beteiligung Dritter wird nach den bisherigen Erkenntnissen ausgeschlossen. Im Fahrzeug wurde auch der tote Hund der Frau entdeckt.
Ein Passant bemerkte gestern gegen 11.00 Uhr das Auto auf einem Parkplatz nahe einer Brücke, die die Zufahrt nach Pietratagliata mit der Staatsstraße 13 verbindet, und alarmierte die Einsatzkräfte. Das Fahrzeug mit einem Kennzeichen aus dem Bezirk Hermagor war offenbar bereits seit mehreren Tagen dort abgestellt und stand in der prallen Sonne.
Der Kleintransporter war von innen verschlossen, die Frau und ihr Hund lagen auf den Rücksitzen. Wegen der abgedunkelten Scheiben waren die beiden von außen nicht zu sehen. In dem Fahrzeug wurde eine Substanz gefunden, die mit dem Verdacht auf eine Drogenüberdosis in Zusammenhang steht. Die Staatsanwaltschaft Udine leitete ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt ein.
Eine gerichtsmedizinische Untersuchung und toxikologische Analysen sollen klären, ob tatsächlich eine Überdosis zum Tod der Frau führte. Auch die Todesursache des Hundes soll untersucht werden. Nach ersten Einschätzungen könnte das Tier den hohen Temperaturen im geschlossenen Fahrzeug erlegen sein.