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Handel und Banken unterstützen Landwirte

Handel und Banken unterstützen Landwirte

Handel und Banken unterstützen Landwirte

Neben den Maßnahmen der Bundesregierung leisten auch Banken und der Handel Unterstützung für die von der Dürre betroffene Landwirtschaft. Die Hilfsmaßnahmen, wie zinsfreie Überbrückungskredite, werden von den betroffenen Landwirtinnen und Landwirten zwar positiv aufgenommen, scheinen aber nicht ausreichend zu sein.

Der REWE-Konzern, mit seinen Marken Billa und Billa Plus, hat angekündigt, seinen Ankauf an heimischem Rindfleisch um 20 Prozent zu erhöhen. Wie die Sprecherin Simone Höpke mitteilte, solle dies auch die Konsumentinnen und Konsumenten zugutekommen, indem zusätzliche Rindfleisch-Schwerpunkte und entsprechende Angebote gemacht werden.

Der Marktführer SPAR hingegen hat aktuell keine vergleichbaren Aktionen geplant, wie aus einer Stellungnahme hervorgeht. SPAR setz weiterhin auf regionale Herkunft wie Murbodner Rind und Alpenochsen, ohne vorgezogene Schlachtungen.

Mehrere heimische Banken haben zudem angekündigt, die Landwirtinnen und Landwirte mit zinsenfreien Überbrückungskrediten bis zu 15.000 Euro zu unterstützen, um finanzielle Engpässe aufgrund der Dürre zu überbrücken. Herbert Schigan von der Raiffeisenbank Gamlitz betonte, dass diese bis zum 22. Dezember verfügbar seien, dem Auszahlungstag wichtiger AMA-Förderungen, was eine Rückzahlung ermöglichen soll.

Rinderbäurinnen und -bauern wie Martin Siebenhofer aus Krakauhintermühlen begrüßen die Maßnahmen grundsätzlich, äußern jedoch Zweifel an deren ausreichender Wirkung. Siebenhofer betont: "Reichen wird es aus meiner Einschätzung für das Überleben der Betriebe nicht. Da sind viele andere Faktoren, die da mitspielen: Wie sich der Markt weiterentwickelt, wie sich die Ernte noch gestaltet in den Herbst hinein." Trotz der jüngsten Gewitter haben die trockenen Wiesen kaum Linderung erfahren.

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