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Almhütten wollen Stornogebühren einführen

Almhütten wollen Stornogebühren einführen

Almhütten wollen Stornogebühren einführen

Trotz Wasserknappheit läuft der Almsommer in der Steiermark ohne Einschränkungen. Der steirische Alpenverein und die Naturfreunde bestätigen dies. Ein neues Stornosystem soll unfairen Buchungen ab 2027 entgegenwirken um die Pächter zu schützen.

In der Steiermark gibt es rund 90 Almhütten, wobei 24 von den Naturfreunden und über 50 vom Alpenverein betrieben werden. Diese sind besonders in diesem heißen Sommer bei Urlauberinnen und Urlaubern beliebt. Der steirische Alpenverein berichtet jedoch von häufigen Doppelbuchungen, die nicht storniert werden.

"Das ist so, also einerseits haben wir eine gute Nachfrage, aber das Thema, das mehrfach gebucht wird, reserviert wird und dann nicht abgesagt, ist natürlich mit Nachteilen für den Pächter und auch für andere Gäste verbunden", erklärt Norbert Hafner vom Alpenverein.

Um diese ungerechte Praxis einzudämmen, plant man ab dem 1. Jänner 2027 ein verbindliches und faires Stornosystem, das zusammen mit dem Deutschen Alpenverein und dem Südtiroler Alpenverein erarbeitet wird. "Es ist vorgesehen, dass wir ab 1. Jänner 2027 verbindliche Stornoregelungen haben", so Hafner.

Die Naturfreunde verzichten vorerst auf Stornogebühren, sagt Rene Stix. Trotz der Trockenheit ist der Betrieb gesichert. Auf der Hochanger-Hütte wird beispielsweise Wasser durch die Feuerwehr geliefert.

Hafner vom Alpenverein ist optimistisch: "Also es gibt natürlich auch Einschränkungen durch die Hitze und Wasserverfügbarkeit, aber nicht so, dass man in irgendeiner Form in Gefahr laufen würde eine Hütte zu sperren, beispielsweise." So werde etwa das Duschen eingeschränkt und Wasser gespart. Langfristig werde man aber an manchen Standorten Trocken-WCs andenken müssen.

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