ZAR: Mindestens hundert Tote bei Erdrutsch in Goldmine
Bei einem Erdrutsch in einer illegalen Goldmine in der Zentralafrikanischen Republik sind mindestens hundert Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere Menschen seien bei dem Unglück gestern zudem verletzt worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP von mehreren Menschen in der Region. Die Verletztem wurden demnach ins Krankenhaus der nahegelegenen Stadt Baboua gebracht, während die Suche nach Verschütteten weiterging.
"Es ist eine Katastrophe", sagte der Minenarbeiter Cedric Mbango AFP. "Der Boden ist komplett weggerutscht und hat die Menschen mitgerissen."
"Gerade ist es noch schwierig, eine offizielle Bilanz zu ziehen", sagte der Abgeordnete aus Baboua, Laurent Ngon Baba, AFP.
Im Juni waren bei einem ähnlichen Einsturz in einer anderen Goldmine an der Grenze zu Kamerun mehrere Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Mitte März starben sieben Menschen bei einem Erdrutsch in einer Mine in einem Dorf im Westen der Zentralafrikanischen Republik.