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Unterländer verliert rund 500.000 Euro

Unterländer verliert rund 500.000 Euro

Unterländer verliert rund 500.000 Euro

Ein 63-jähriger Mann aus Schwendt ist Opfer mehrerer Betrügereien im Internet geworden. Er verlor Geld in der Höhe eines mittleren sechsstelligen Eurobetrags, so die Polizei. Es geht um Kryptowährungsanlage-, Gold- und Kreditbetrug. Angebote dazu fand er auf Social Media und auf Online-Plattformen.

Der 63-jährige Österreicher erstattete am Dienstag Anzeige bei der Polizei in Kössen. Da sei ihm schon bewusst gewesen, dass das Geld verloren war, so die Polizei. Der Mann war zwischen Juli 2025 und Juni 2026 Opfer von Betrügern auf Social Media und Online-Plattformen geworden.

Den größten Schaden verursachten die unbekannten Täter durch eine vermeintliche Geldanlagemöglichkeit in Kryptowährung. Dem 63-Jährigen wurden über eine Online-Plattform hohe Gewinne versprochen und für die Auszahlung wiederholt Gebühren und Steuern gefordert. Bei der Investition in Gold und Termingeschäften verlor der Mann durch Betrüger einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag. Zudem wurde ihm über eine betrügerische Plattform ein Kredit in hohen fünfstelligen Eurobereich in Aussicht gestellt. Über Whatsapp wurde er zur Zahlung verschiedener Gebühren und zu Überweisungen auf Konten in Deutschland aufgefordert. Dadurch entstand ein Schaden im unteren fünfstelligen Eurobereich, so die Polizei am Mittwoch.

Die Polizei warnte erneut und eindringlich vor vermeintlich lukrativen Anlageangeboten im Internet und über Social Media-Plattformen. Unrealistisch hohe Gewinne und die Forderung nach zusätzlichen Gebühren oder Steuerzahlungen vor einer Auszahlung seien deutliche Warnsignale für einen Betrug. Investitionen sollten ausschließlich über seriöse und überprüfbare Anbieter erfolgen.

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