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Illegaler Müll: Deponie wird unter Aufsicht geräumt

Illegaler Müll: Deponie wird unter Aufsicht geräumt

Illegaler Müll: Deponie wird unter Aufsicht geräumt

Auf der Deponie am Ziegelofen in St. Pölten ist die Sanierung angelaufen. Hintergrund sind illegale Müllablagerungen, die im Dezember 2024 von der Umweltorganisation Greenpeace aufgedeckt wurden. Nun wird eine Fläche von 15.000 Kubikmeter unter Aufsicht geräumt.

Hausmüll darf in Österreich seit 17 Jahren nicht mehr direkt deponiert werden, sondern muss vorbehandelt werden. In St. Pölten dürfte aber jahrelang unbehandelter Müll illegal deponiert worden sein. Jetzt muss der betroffene Teil der Deponie vom Betreiber geräumt werden.

Seit Mai wurden bereits mehrere tausend Tonnen Abfall ausgehoben und in die mechanisch biologische Abfallbehandlungsanlage, die vor Ort ist, transportiert, teilt das Amt der Landesregierung gegenüber noe.ORF.at mit. Dort befindet sich das Material zur Nachbehandlung, ehe es wieder deponiert werden darf.

Eine Deponieaufsicht sei ständig vor Ort, die technische Abfallaufsicht des Landes prüft ein Mal pro Woche die Räumung. Laut Landesregierung soll die Sanierung bis Ende 2029 abgeschlossen sein. Parallel dazu läuft ein gerichtliches Strafverfahren gegen den Betreiber der Mülldeponie.

Die Deponie "Am Ziegelofen" war 2019 von der Stadt St. Pölten an einen neuen Eigentümer übergegangen. Danach war die Geruchsbelästigung auffällig gestiegen. Im Dezember 2024 hatte die Umweltorganisation Greenpeace das Land auf mögliche illegale Müllablagerungen aufmerksam gemacht – mehr dazu in Mülldeponie in St. Pölten vorerst geschlossen (noe.ORF.at; 12.12.2024).

Die betroffene Firma bezeichnet die Vorwürfe damals als "haltlos und spekulativ". Es kam zu 25 Probeschürfungen, bei 23 gab es laut Land Niederösterreich Beanstandungen. Danach war die Deponie behördlich geschlossen worden. Im Sommer 2025 wurde schließlich eine Sanierung angeordnet – mehr dazu in Deponie: Behörde ordnete Sanierung an (noe.ORF.at; 17.8.2025).

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