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Israel stimmt Plan zur Entwaffnung der Hamas nicht zu

Israel stimmt Plan zur Entwaffnung der Hamas nicht zu

Israel stimmt Plan zur Entwaffnung der Hamas nicht zu

Israel hat laut seinem Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu dem kürzlich verkündeten Plan des "Friedensrats" zur Entwaffnung der proiranischen Hamas im Gazastreifen nicht zugestimmt.

Israel sei ein "Entwurf" zugeschickt worden, sagte Netanjahu in einer in sozialen Netzwerken verbreiteten Videobotschaft. "Wir haben nicht zugestimmt", so Netanjahu. Stattdessen habe Israel Anmerkungen geschickt. Details nannte er nicht.

Der israelische Regierungschef äußerte sich damit erstmals öffentlich zu dem Plan des von US-Präsident Donald Trump gegründeten "Friedensrats", der unter anderem vorsieht, dass die islamistische Terrororganisation Hamas ihre Waffen abgibt und Israels Armee aus dem Gazastreifen abzieht.

Trump hatte am Freitag mitgeteilt, der "Friedensrat" habe eine Einigung auf eine "vollständige Entwaffnung" der Hamas erreicht. Die Mitteilung wurde allerdings mit Skepsis aufgenommen.

Streitpunkt ist vor allem der genaue Ablauf der Entwaffnung, sowie wann und wie sich die israelische Armee im Gegenzug dafür aus dem Gazastreifen zurückziehen soll. Netanjahu betonte nun, dass sich Israels Armee nicht von ihrer "derzeitigen Linie" zurückziehen werde, ehe die Hamas nicht vollständig entwaffnet sei.

Die israelische Armee hat ihre Kontrolle über das Palästinensergebiet in den vergangenen Monaten von 53 Prozent auf über 60 Prozent ausgeweitet. Die Hamas wiederum machte die Abgabe schwerer Waffen unter anderem vom Abzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen abhängig.

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