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Drei Jahre nach Felssturz: Erneut Sprengungen

Drei Jahre nach Felssturz: Erneut Sprengungen

Drei Jahre nach Felssturz: Erneut Sprengungen

Knapp dreieinhalb Jahre nach der Hangrutschung im Steyrer Stadtteil Unterhimmel müssen ab 11. August zwei Felsnasen durch mehrere Sprengungen abgetragen werden, teilte die Stadt am Freitag mit. In einem Zeitraum von zehn Wochen werden ab August nach und nach die Felsnasen kontrolliert und vorsichtig abgetragen. Die Sprengungen sollen immer dienstags und donnerstags stattfinden.

Im Februar 2023 waren im Zuge von Sicherungsarbeiten zwei Arbeiter zu Tode gekommen. Der Prozess am Landesgericht Steyr gegen den Seniorchef des damals beauftragten Sprengunternehmens sowie gegen einen Geologen soll nach Vorliegen weiterer Gutachten im Herbst fortgesetzt werden.

Die Gefahrenzone im Umkreis darf während der Sprengungen, die immer dienstags und donnerstags um 15.00 Uhr stattfinden sollen, nicht betreten werden. Bewohner müssen die Zone für die Dauer der Sprengung verlassen, so die Information vom Magistrat.

Abgewickelt wird das Hangschutzprojekt von der Wildbach- und Lawinenverbauung, die eine Spezialfirma mit der Sprengung beauftragt hat.

Am 8. Februar 2023 hatten sich bei Sicherungsarbeiten rund 3.000 Kubikmeter Gestein gelöst und zwei Arbeiter begraben. Um die Zone um den Unglücksort zu sichern und wieder bewohnbar zu machen, wickelt die Wildbach- und Lawinenverbauung das Schutzprojekt ab.

Die Staatsanwaltschaft Steyr hatte Anklage wegen fahrlässiger Tötung eingebracht. Einer der Toten war der Sohn des Unternehmers. Zu Prozessbeginn im Juni hatten sich die beiden Angeklagten nicht schuldig bekannt.

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