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Franz-Josefs-Bahn: Bahndamm geriet in Brand

Franz-Josefs-Bahn: Bahndamm geriet in Brand

Franz-Josefs-Bahn: Bahndamm geriet in Brand

Aufgrund eines Funkenflugs einer Zugbremse ist es am Donnerstag zu einem Großeinsatz der Feuerwehr in den Bezirken Zwettl und Waidhofen an der Thaya gekommen. Zusätzlich führte ein Brand in einem Umspannwerk zu einem Stromausfall für 28.000 Haushalte.

Am Donnerstag kam es kurz vor 11.00 Uhr laut Bezirksfeuerwehrkommando Waidhofen an der Thaya zur Alarmierung. Funken von Zugbremsen hattne mehrere Brände zwischen Schwarzenau (Bezirk Gmünd) und Blumau an der Wild (Bezirk Waidhofen/Thaya) ausgelöst. Zwischen Gmünd und Sigmundsherberg (Bezirk Horn) musste der Streckenabschnitt der Franz-Josefs-Bahn gesperrt werden.

Demnach mussten innerhalb weniger Stunden 23 Feuerwehren zu den Brandherden ausrücken. Laut Feuerwehr hätten Hitze und Wind die Lage zusätzlich verschärft. Mit einem massiven Löschangriff durch mehrere Tanklöschfahrzeuge sei es den zuerst etwa 80 Feuerwehrleuten gelungen, die Brände schnell unter Kontrolle zu bringen und vollständig zu löschen.

Noch während am Donnerstag die letzten Löscharbeiten im Bereich Windigsteig (Bezirk Waidhofen/Thaya) liefen, wurde laut Feuerwehr bereits die nächste Rauchentwicklung entlang der Bahnstrecke gemeldet.

In Blumau an der Wild im Gemeindegebiet von Ludweis-Aigen (Bezirk Waidhofen/Thaya) habe sich die Situation laut Feuerwehr deutlich dramatischer entwickelt. Wegen des Windes griffen die Flammen innerhalb kürzester Zeit von der Böschung auf ein unmittelbar angrenzendes, erst kürzlich abgeerntetes Feld über. Kurze Zeit darauf fingen die dort liegenden Strohschwaden Feuer. Dadurch habe sich die Brandfläche rasant vergrößert, so die Feuerwehr.

Aufgrund der Lage sei Großalarm ausgelöst worden. Insgesamt elf Feuerwehren aus vier Gemeinden rückten mit 110 Feuerwehrleuten zum Einsatz aus. Bei den hohen Temperaturen am Donnerstag kämpften sie gegen die Flammen an, wie es von der Feuerwehr in einer Aussendung hieß.

Um die Löschwasserversorgung sicherzustellen, richteten die Feuerwehren einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen ein. Parallel unterstützen örtliche Landwirte. Sie transportierten mit Vakuumfässern Wasser zu Einsatzstelle und zogen mithilfe von Grubbern Brandschneisen, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Laut Feuerwehr konnte durch diese Zusammenarbeit Schlimmeres verhindert werden.

Ein Brand, laut Feuerwehr und EVN ausgelöst durch einen technischen Defekt in einem Umspannwerk in Waidhofen an der Thaya, sorgte zudem am Donnerstagnachmittag zu einem größeren Stromausfall in den Bezirken Waidhofen an der Thaya und Zwettl.

Laut EVN war es konkret ein Gebrechen bei einem Isolator im Bereich einer 110 KiloVolt-Schaltanlage. Dieser sei geborsten. Heiße, herabfallende Teile verursachten einen Flurbrand. Laut EVN waren 28.000 Haushalte bis zu einer Stunde ohne Strom.

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