Über 8.000 Verletzte auf Straßen im ersten Quartal
Von Anfang Jänner bis Ende März sind 8.011 Menschen auf Österreichs Straßen verletzt worden, davon die meisten in Oberösterreich.
Seit dem Jahr 2022 sei die Zahl der Verletzten bei Straßenverkehrsunfällen im ersten Quartal kontinuierlich gestiegen, gab die Statistik Austria heute bekannt. In den ersten drei Monaten kamen österreichweit 67 Personen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Die meisten Verkehrstoten gab es in Niederösterreich mit 24.
Das Bundesland mit den meisten Verletzten nach Oberösterreich mit 1.573 war Niederösterreich mit 1.540 Personen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichneten die beiden mit elf (OÖ) und zehn Prozent (NÖ) die stärksten Zuwächse.
Wien und Salzburg sind laut der fachstatistischen Generaldirektorin der Statistik Austria, Manuela Lenk, die einzigen Bundesländer, in denen es weniger Verletzte als im Vorjahresvergleich gegeben habe. In Wien und im Burgenland verunglückte dieses Jahr im ersten Quartal niemand tödlich. Rund 52 Prozent der Verkehrstoten saßen in einem Pkw, elf Personen waren zu Fuß unterwegs und neun in einem Lkw.
Heuer wurde mit 4.662 verletzten Mitfahrenden in Pkws außerdem der höchste Wert im ersten Quartal seit 2019 verzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind das um die 220 Personen mehr. Rund zehn Prozent aller Pkw-Insassinnen und -Insassen erlitten schwere Verletzungen.
Laut Statistik Austria zeige sich dabei ein klarer Zusammenhang zwischen Verletzungsschwere und Anschnallverhalten. Unter den tödlich verunglückten Personen seien zum Unfallzeitpunkt nämlich lediglich 83 Prozent angegurtet gewesen.