Zahl der Erdbebenopfer in Japan steigt
Nach dem schweren Erdbeben im Südwesten Japans steigt die Zahl der Todesopfer. Die Behörden hätten 13 Tote bestätigt, gab Ministerpräsidentin Sanae Takaichi am Tag nach dem Beben in der Präfektur Kumamoto auf Japans südwestlicher Hauptinsel Kyushu heute bekannt.
Möglicherweise seien sogar Dutzende Menschen ums Leben gekommen, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf einen Regierungsbeamten. Die Rettungseinsätze in der Katastrophenregion dauern an – in der Hoffnung, Überlebende unter den Trümmern noch rechtzeitig zu finden.
Durch das Beben der Stärke 7,1 gestern Nachmittag (Ortszeit) wurden Gebäude und Straßen in der Region teils stark beschädigt, Dutzende Menschen erlitten örtlichen Medienberichten zufolge Verletzungen.
Bei einer verheerenden Explosion in einem Einkaufszentrum infolge des Bebens kamen mindestens zwei Menschen ums Leben. Fünf Menschen wurden verletzt geborgen. Als Ursache für die Explosion wird ein Gasleck vermutet.