ORF.at

Doskozil: „Das Land ist finanziell stabil“

Doskozil: „Das Land ist finanziell stabil“

Doskozil: "Das Land ist finanziell stabil"

Das Burgenland stehe "Gewehr bei Fuß": Landeshauptmann Doskozil (SPÖ) schließt einen Kauf des Lenzing-Werks in Heiligenkreuz (Bez. Jennersdorf) nicht aus. Zudem reagiert er im ORF-Burgenland-Interview erneut auf den jüngsten Rechnungshof-Bericht zur Landesfinanz-Lage.

"Wir haben keine Angst Verantwortung zu übernehmen, bevor es zugesperrt wird, wird das Land das Werk übernehmen. Wir glauben an das Produkt", so Doskozil im Interview mit ORF Burgenland-Chefredakteur Walter Schneeberger – mehr dazu in Doskozil: Übernahme von Lenzing-Werk vorstellbar.

Doskozil bezieht im ORF-Burgenland-Interview auch Stellung zur aktuellen politischen Lage in Österreich und zur Causa Asbest im Burgenland. Mehr dazu in "Burgenland heute", 28.7.2026, 19.00 Uhr, ORF2 B.

Das Land und die Holding seien finanziell stabil, sagt Landeshauptmann Doskozil auf die Frage, wie man voraussichtlich 200 Millionen Euro aufbringen will, um das Lenzing-Werk zu kaufen, wenn der Rechnungshof im letzten Bericht sagt, dass das Land finanziell schlecht aufgestellt sei. "Aus meiner Sicht stellt der Rechnungshof das vollkommen falsch dar. Wir haben bewiesen, dass wir das Krankenhaus Oberwart ohne Schulden bauen können, wir haben bewiesen, dass wir in den Jahren 2020 bis 2025 den geringsten Zuwachs an Schulden haben, das ist nachweisbar. Das alles sind Parameter, die signalisieren, dass wir stabile Finanzen haben." Mehr dazu auch in BLRH: Landesfinanzen "besorgniserregend" und Schlagabtausch nach Rechnungshof-Bericht.

Wenn man Erspartes ausgebe, schaffe man auf der anderen Seite Gegenwerte, argumentiert Doskozil. Mit diesem Bericht werde man sich noch beschäftigen, "so kann man als Landesrechnungshof-Direktor nicht agieren. Wir werden beweisen, dass das, was der Landesrechnungshof-Direktor sagt, schlichtweg falsch ist. Mir geht es um das Vertrauen der Bevölkerung, das haben wir uns hart erarbeitet, das lasse ich mir nicht vom Landesrechnungshof-Direktor vermiesen".

ORF.at

+ weitere Artikel anzeigen