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Taifun „Noul“ forderte erste Menschenleben

Taifun „Noul“ forderte erste Menschenleben

Taifun "Noul" forderte erste Menschenleben

Der Taifun "Noul" ist heute über einen Teil Südchinas hinweggezogen und hat starken Wind und heftige Regenfälle mitgebracht. Das Zentrum des Taifuns überquerte das Land in der Nähe der Stadt Pinghai in der Provinz Guangdong etwa 80 Kilometer nordöstlich von Hongkong. "Noul" erreichte demnach Windgeschwindigkeiten von 162 km/h und ist damit der bisher stärkste Taifun in China in diesem Jahr.

Bevor er heute Früh in China auf Land traf, war der Taifun bereits über die nördlichsten Inseln der Philippinen hinweggezogen und hatte dort eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Drei Menschen kamen ums Leben, ein Mensch wurde noch vermisst, wie die Katastrophenschutzbehörde heute mitteilte. Zuvor waren 9.300 Menschen in Sicherheit gebracht worden.

In China hatten die Behörden vorsorglich mehr als 340.000 Menschen in Sicherheit gebracht und die höchste Taifunwarnstufe Rot ausgerufen. In Hongkong wurde ebenfalls eine Taifunwarnung ausgesprochen. Am Flughafen der Finanzmetropole waren heute mindestens 350 Flüge von und nach Hongkong annulliert worden, wie der Website des Flughafens zu entnehmen war.

Die Regierung von Hongkong teilte mit, 21 Menschen seien verletzt worden. Zudem habe sie mehr als 300 Meldungen über umgestürzte Bäume erhalten sowie acht Berichte zu Überflutungen. "Noul zieht stetig ins Binnenland von Guangdong und schwächt sich nach und nach ab, aber Sturmböen treffen weiterhin viele Gebiete in Hongkong, mit gelegentlichen Orkanböen in höheren Lagen", erklärte die Hongkonger Wetterbehörde.

Von CCTV veröffentlichte Aufnahmen zeigten peitschende Winde und heftige Regenfälle. Straßen waren mit Trümmern übersät.

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