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Austausch der PFAS-Feuerlöscher notwendig

Austausch der PFAS-Feuerlöscher notwendig

Austausch der PFAS-Feuerlöscher notwendig

Ab Oktober 2026 dürfen gesundheitsschädliche PFAS-Feuerlöscher nicht mehr verkauft werden. Ein EU-Verbot gibt eine Übergangsfrist bis Ende 2030. Experten raten, Feuerlöscher regelmäßig zu warten, um Brandgefahren in Haushalten zu minimieren.

Jahrzehnteland schütze man die privaten vier Wände durch sogenannte PFAS-Feuerlöscher. Diese werden jetzt aufgrund der Inhaltsstoffe von der EU verboten. Herbert Hasenbichler, Brandschutz-Sachverständiger, informiert über die Problematik fluorhaltiger Schaumlöscher: "Diese fluorhaltigen Löscher werden in Zukunft verboten."

Bisher belasteten sie Umwelt und Gesundheit ähnlich wie Mikroplastik. Aufgrund ihrer Langlebigkeit werden sie oft als "Ewigkeits-Chemikalien" bezeichnet. Solche Feuerlöscher dürfen noch bis zum 31. Dezember 2030 unter einer Übergangsregelung verwendet werden.

Die Marktlage zeigt bereits Engpässe, da sowohl öffentliche Einrichtungen als auch Firmen ihre Bestände umstellen müssen. Auch für Privathaushalte empfiehlt Hasenbichler die regelmäßige Überprüfung der Löschgeräte. Ungenügend gewartete Feuerlöscher können im Betrieb gefährlich werden, da der Behälter dem Druck möglicherweise nicht standhält, woraus erhebliche Verletzungsrisiken entstehen. Das Wartungsdatum ist auf der gelben Prüfplakette der Geräte zu finden.

Hasenbichler betont die Wichtigkeit von Feuerlöschern im Haushalt: "Circa 80 bis 90 Prozent der Brände werden über tragbare Feuerlöscher gelöscht." Dies unterstreicht die Notwendigkeit, funktionstüchtige Löschgeräte griffbereit zu haben. Besonders wichtig sind Schaumlöscher mit der Bezeichnung A oder B, geeignet für feste Brennstoffe bzw. flüssige Materialien. Die regelmäßige Wartung dieser Geräte kann entscheidend zur Sicherheit in Notfällen beitragen.

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