Tote Antilope: Ermittlungen abgebrochen
Der Fall einer toten Antilope im Tiergarten Schönbrunn schlägt weiter Wellen. Ende März wurde das Jungtier tot im Gehege gefunden, es war von einem Schuss die Rede. Nun wurden die Ermittlungen laut "Mein Bezirk" ergebnislos abgebrochen. Eine Schussabgabe konnte nicht eindeutig bestätigt werden.
Eine Tierpflegerin fand das getötete Jungtier Ende März. Ein Tierarzt des Zoos stellte eine mutmaßliche Schussverletzung fest. Gestützt wurde das von Videoaufnahmen, auf denen zu sehen war, wie die Hirschziegenantilope plötzlich umfiel. Daraufhin begann die Polizei gegen einen unbekannten Täter wegen des vorliegenden Verdachts der Tierquälerei zu ermitteln. Sogar von einem Schuss mit einem Schalldämpfer, von außerhalb des Geheges war die Rede. Ein Projektil wurde nie gefunden.
Vor knapp einem Monat übermittelte dann die Polizei ihren Abschlussbericht an die Staatsanwaltschaft, angehängt war ein Gutachten der Wiener Veterinärmedizinischen Universität. Doch dieses konnte nicht mit Sicherheit klären, ob ein Schuss für den Tod der Antilope verantwortlich war.
Die Staatsanwaltschaft brach daraufhin das Ermittlungsverfahren ergebnislos ab, bestätigt eine Sprechern gegenüber ORF Wien den Bericht in "Mein Bezirk". Als Grund führte sie an, es gebe keine weiteren Ermittlungsansätze, auch ein möglicher Täter wurde nicht gefunden. Damit bleibt also offen, ob tatsächlich geschossen wurde oder nicht.