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Ukraine darf französische Raketen produzieren

Ukraine darf französische Raketen produzieren

Ukraine darf französische Raketen produzieren

Frankreich erlaubt der Ukraine die Produktion französischer Marschflugkörper, Präzisionsbomben und Flugabwehrraketen. Darauf einigten sich heute Abend Präsident Emmanuel Macron und sein ukrainischer Kollege Wolodymyr Selenskyj, wie Macron nach einem Treffen von rund 25 Staats- und Regierungschefs in Paris mitteilte.

Zudem bestellt die Regierung in Kiew 16 französische Rafale-Kampfjets, die bis spätestens 2029 einsatzbereit sein sollen, sowie Luftabwehrsysteme der neuesten Generation. Damit erteilt Frankreich der Ukraine erstmals Lizenzen für die Rüstungsproduktion. Die Verbündeten der Ukraine planen zudem Militärübungen in den Nachbarländern, erklärte Macron weiter.

Deutschland, Frankreich, Großbritannien und sechs weitere europäische Staaten vereinbaren mit der Ukraine zudem den Aufbau einer Koalition für eine integrierte Raketenabwehr. Der Schutz Europas erfordere eine umfassende Architektur zur Raketenabwehr, um künftige Angriffe abzuschrecken und abzuwehren, hieß es in der Erklärung.

Das neue Bündnis solle bestehende Systeme der beteiligten Länder ergänzen. Die weiteren Unterzeichner sind Dänemark, Italien, die Niederlande, Norwegen, Spanien und Schweden.

Selenskyj hatte davor für die Schaffung eines neuen europäischen Flugabwehrsystems zur Abwehr russischer ballistischer Raketen innerhalb von zwölf Monaten geworben. Die Ukraine habe eine Rakete entwickelt, deren Massenrpoduktion günstig sein werde, so Selenskyj. Kiew fehlen allerdings die anderen Komponenten für eine Raketenabwehr, wie mobile Abschussrampen und Radare.

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