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Tiroler Hotel: Jimi Blue muss wieder vor Gericht

Tiroler Hotel: Jimi Blue muss wieder vor Gericht

Tiroler Hotel: Jimi Blue muss wieder vor Gericht

Jimi Blue Ochsenknecht muss erneut vor Gericht. Das Oberlandesgericht Innsbruck hat den Prozess um die unbezahlte Hotelrechnung neu aufrollen lassen.

Eigentlich schien die Causa bereits abgeschlossen. Doch für Jimi Blue Ochsenknecht ist der Ärger noch lange nicht vorbei. Der Schauspieler muss sich erneut vor dem Landesgericht Innsbruck verantworten. Das Oberlandesgericht Innsbruck hat die frühere Diversionsentscheidung aufgehoben. Damit wird der Prozess wegen des Verdachts auf schweren Betrug neu aufgerollt. Für Jimi Blue Ochsenknecht gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.

Der Fall geht auf das Jahr 2021 zurück. Damals feierte Jimi Blue Ochsenknecht seinen 30. Geburtstag im Hotel "Sonne" in Kirchberg bei Kitzbühel. Die Hotelrechnung in Höhe von 13.827,30 Euro blieb anschließend über Jahre unbezahlt.

Laut den Ermittlern reagierte der 34-Jährige trotz mehrfacher Mahnungen, Ratenzahlungsangeboten und rechtskräftiger Zivilurteile nicht auf die offenen Forderungen. Hotelier Wilhelm Steindl erstattete schließlich Anzeige. Im vergangenen Jahr schien der Fall zunächst beendet: Jimi Blue Ochsenknecht akzeptierte eine Diversion, zahlte insgesamt 18.000 Euro und entging damit vorerst einer Verurteilung.

Doch die Staatsanwaltschaft Innsbruck gab sich mit dieser Entscheidung nicht zufrieden und legte Beschwerde ein. Mit Erfolg: Das Oberlandesgericht Innsbruck entschied nun, dass die Verantwortung des Angeklagten und die Schadenswiedergutmachung nicht ausreichen würden, um von einer ausreichenden Verantwortungsübernahme auszugehen.

Die Folge: Der Prozess wird vor dem Landesgericht Innsbruck fortgesetzt. Gegen den Beschluss des OLG gibt es kein weiteres Rechtsmittel. Wann der neue Gerichtstermin stattfindet, ist derzeit noch offen.

Bereits im Juni 2025 hatte der Fall bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Damals wurde Jimi Blue Ochsenknecht am Hamburger Flughafen festgenommen und verbrachte 23 Tage in Untersuchungshaft. Erst nachdem seine Ex-Partnerin Yeliz Koç die offene Hotelrechnung beglichen hatte, kam er gegen Kaution wieder frei.

Erst vor wenigen Wochen sorgte Yeliz Koç erneut für Aufsehen. Sie erklärte öffentlich, sie habe insgesamt rund 17.000 Euro für ihren Ex bezahlt, als dieser im Gefängnis saß. Dieses Geld habe sie nach eigenen Angaben bis heute nicht zurückerhalten. Außerdem sprach sie über offene Geldforderungen und erzählte, dass die gemeinsame Tochter Snow ihren Vater jeden Tag vermisse.

Jimi Blue Ochsenknecht selbst äußerte sich zu diesen Vorwürfen bislang nicht direkt. Stattdessen sprach er in der Reality-Doku "Diese Ochsenknechts" über seinen Neustart in Dubai. Dort habe er sich ein neues Leben aufgebaut und befinde sich finanziell noch immer "beim Aufbau". Deshalb komme ein Umzug nach Hannover, um näher bei Tochter Snow zu sein, derzeit für ihn nicht infrage.

Während Jimi Blue Ochsenknecht also versucht, privat einen Neuanfang zu wagen, holt ihn die Vergangenheit erneut ein. Der 34-Jährige muss sich schon bald wieder vor dem Landesgericht Innsbruck verantworten.

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