Spezialambulanz für Infektionsfolgen geplant
Nach einer Corona-Erkrankung oder anderen Infektionen leiden manche Menschen noch lange an schweren Beschwerden. Für sie ist am Klinikum Wels eine Spezialambulanz für postakute Infektionssyndrome geplant – als zentrale Anlaufstelle.
Geschätzt wird, dass allein in Oberösterreich rund 80.000 Menschen an den Folgen einer Infektion, etwa mit Corona, leiden. Mehr als 12.000 davon leiden an einer schweren chronischen Erschöpfungserkrankung.
Die Spezialambulanz in der Stadt Wels soll medizinische Fachrichtungen unter einem Dach zusammenführen und so Diagnose, Behandlung und Betreuung erleichtern. Das Projekt befindet sich derzeit in der Planungsphase. Der Betrieb soll im kommenden Jahr schrittweise vorbereitet werden. Der eigentliche Start der Ambulanz ist laut derzeitiger Planung ebenfalls für das kommende Jahr vorgesehen, berichten die Oberösterreichischen Nachrichten am Mittwoch. So soll die neue Ambulanz eine Versorgungslücke schließen und die Betreuung verbessern.