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Neue Flughafen-Scanner zum Ferienstart

Neue Flughafen-Scanner zum Ferienstart

Neue Flughafen-Scanner zum Ferienstart

Die neuen Flüssigkeitsscanner am Flughafen Wien starten mit Ferienbeginn. Das erklärte Flughafen-Vorstand Julian Jäger am Sonntagabend in "Bei uns". Damit fällt auch das 100-Milliliter-Limit für Flüssigkeiten.

Schon seit mehreren Monaten werden die Sicherheitskontrollen am Wiener Flughafen umgerüstet. In den nächsten zwei Wochen sollen nun auch die verbliebenen Sicherheitskontrollstationen mit den Scannern ausgerüstet werden, sagte Jäger. "Wer am ersten Ferientag seinen Urlaub antritt, kann hundertprozentig sicher sein, dass man in Wien nicht mehr den Laptop, das iPad rausnehmen muss und dass man auch bis zu zwei Liter Flüssigkeiten mitführen kann."

Der Flughafen Wien meldete zuletzt im Mai einen Passagierrückgang von fünf Prozent. Jäger rechnet für das Gesamtjahr mit einer Passagieranzahl von 30 Millionen, um 2,5 Millionen weniger als im Vorjahr. "Das ist grundsätzlich kein Grund, sich Sorgen zu machen. Aber natürlich freuen wir uns nicht, dass wir hier aktuell einen Rückgang sehen. Wir werden diesen Rückgang auch in den nächsten Monaten sehen", betonte der Flughafen-Vorstand.

Die Gründe für den Rückgang sieht er einerseits im Krieg im Nahen Osten. "In den letzten Wochen hat es eine stetige Erholung gegeben. Im Mai waren wir noch bei minus 60 Prozent, aktuell sind wir bei rund minus 40 Prozent. Meine starke Vermutung ist, dass sich das über den Sommer normalisieren wird und dass wir gegen Ende des Jahres wieder genauso viele Passagiere wie in der Vergangenheit haben werden."

Andererseits haben sich aber auch Low-Cost-Carrier wie Ryanair und WizzAir ihre Kapazitäten am Flughafen reduziert bzw. abgebaut. Argumentiert wurde das mit der Flugabgabe, die in Österreich höher als in östlichen Nachbarländern ist. Gerade Bratislava sei deswegen eine harte Konkurrenz, weil es dort diese Abgabe gar nicht gibt.

Jäger plädierte erneut für eine Senkung. "Wir sind überzeugt, dass sich so eine Absenkung sehr schnell amortisieren würde. Man darf nicht vergessen, 40 Prozent der Touristinnen und Touristen in Wien kommen mit dem Flugzeug." Gleichzeitig sei aus finanziellen Gründen klar: "Eine komplette Abschaffung ist zurzeit schwierig."

Ob die Billigfluglinien bei einer Senkung zurückkämen, könne Jäger nicht garantieren. "Wer die Ryanair kennt, der weiß, dass die Kosten für die Ryanair nie niedrig genug sein können. Aber ich bin schon optimistisch, dass natürlich eine Absenkung hier unsere Wettbewerbssituation wieder deutlich verbessern würde."

Der Flughafen wird derzeit erweitert. Im kommenden Jahr soll die Süderweiterung des Terminal 3 in Betrieb gehen. Damit soll vor allem mehr Komfort am Flughafen erhöht werden. Derzeit sei das eine Schwäche: "Die Großzügigkeit des Terminals, das Angebot an Essen, an Shops, auch die Großzügigkeit der Warteflächen: da haben wir Luft nach oben. Und mit der Süderweiterung werden wir 70.000 Quadratmeter dazubekommen."

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