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Michaela Mayr: Zwischen Büchern und Bytes

Michaela Mayr: Zwischen Büchern und Bytes

Michaela Mayr: Zwischen Büchern und Bytes

Sie verwaltet Millionen Bücher, historische Schätze und digitale Archive: Michaela Mayr, die neue Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek, war zu Gast in der "Nahaufnahme" auf Radio Niederösterreich.

"Bibliotheken sind das kulturelle Gedächtnis unseres Landes", sagt Mayr. Gerade in Zeiten von Fake News und Informationsflut sieht sie ihre Aufgabe darin, Orientierung zu geben und Menschen beim kritischen Umgang mit Informationen zu unterstützen.

Die Digitalisierung begleitet ihren beruflichen Weg seit vielen Jahren. Bereits als Kind faszinierte sie die Welt der Computer, später baute sie das Webarchiv der Nationalbibliothek mit auf. Heute werden dort nicht nur Bücher und Handschriften bewahrt, sondern auch Millionen österreichischer Webseiten für kommende Generationen archiviert.

Trotz künstlicher Intelligenz und digitaler Medien glaubt die Mutter eines siebenjährigen Sohnes fest an die Zukunft des gedruckten Buches: "Ich glaube nicht, dass das gedruckte Buch aussterben wird."

Persönlich spricht Mayr über ihre neue Verantwortung, das Familienleben als berufstätige Mutter und ihren Wunsch, die Nationalbibliothek noch stärker für alle Menschen zu öffnen. Ihr Ziel: "Dass viele zu uns kommen und rausgehen und sagen: Cool, da habe ich jetzt etwas Neues gelernt."

Außerdem verrät sie, warum der Prunksaal ihr Lieblingsplatz ist, weshalb sie ChatGPT nutzt und welches Kinderbuch sie niemals aus ihrer persönlichen Bibliothek hergeben würde.

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