FIFA WM 2026: Rangnick bleibt ÖFB-Teamchef
Das Rätselraten um die Zukunft von Ralf Rangnick hat ein Ende. Nach langem Tauziehen verlängerte der Deutsche seinen Vertrag beim ÖFB bis zur EM 2028. Das gab ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll am Samstag bekannt. "Es freut mich wirklich sehr, dass ich heute der Fußballöffentlichkeit und ganz Österreich mitteilen kann, dass wir seitens des ÖFB gemeinsam mit Ralf Rangnick übereingekommen sind, dass der Teamchef seine Karriere über die Weltmeisterschaft hinaus bis zur Europameisterschaft 2028 für Österreich weiter fortsetzen wird", so Pröll.
Zuletzt war Rangnick als Technischer Direktor beim italienischen Topclub AC Milan im Gespräch. Wenige Tage vor dem ersten WM-Auftritt der ÖFB-Elf sagte der 67-Jährige den Italienern aber ab und entschied sich für einen Verbleib beim ÖFB.
"Das ist ein wichtiges Signal am Beginn dieser Weltmeisterschaft für Gemeinsamkeit und für eine klare Perspektive in die Zukunft. Es ist gut für unsere Spieler, es ist gut für unsere Fans, und ich danke Ralf Rangnick nach sehr langen, intensiven, aber vertrauensvollen Gesprächen, dass wir jetzt zu diesem Zeitpunkt eine Einigung finden konnten", so Pröll weiter.
Rangnick hatte den Teamchefposten Ende Mai 2022 als Nachfolger von Franco Foda übernommen. Mit dem ÖFB-Team schaffte er zunächst die Qualifikation für die EM-Endrunde 2024 in Deutschland, wo das Team bis ins Achtelfinale vorstieß. Mit der Qualifikation für die WM in den USA, Kanada und Mexiko beendete das ÖFB-Team eine lange Durststrecke und schaffte unter Rangnick erstmals seit Frankreich 1998 die Quali für eine WM-Endrunde.
Rangnicks aktueller Vertrag wäre nach dem Ende der WM ausgelaufen. Zuletzt häuften sich die Gerüchte um einen Abgang Rangnicks, der AC Milan galt lange Zeit als Favorit auf den Posten als Technischer Direktor.