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Agentur: Iran stoppt indirekten Austausch mit USA

Agentur: Iran stoppt indirekten Austausch mit USA

Agentur: Iran stoppt indirekten Austausch mit USA

Das iranische Verhandlungsteam stellt den indirekten Austausch mit den USA über Vermittler ein. Das meldete heute die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Anlass dafür seien die Angriffe Israels auf den Libanon.

Zuvor hatten der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz Angriffe auf den südlich der libanesischen Hauptstadt Beirut gelegenen Vorort Dahija angeordnet. Dahija gilt als Hochburg der proiranischen Schiitenmiliz Hisbollah.

Zwischen Israel und dem Libanon gilt seit Mitte April offiziell eine Waffenruhe, die von der Hisbollah allerdings nicht anerkannt wird. Die Hisbollah setzt ihre Angriffe auf Israel fort. Israels Armee rückte in den vergangenen Tagen weiter im Süden des Libanon vor und führte auch weiter Luftangriffe aus.

Das US-Militär griff nach eigenen Angaben am Wochenende iranische Radar- und Drohnenkommandozentralen in Goruk und auf der Insel Keschm an. Die Angriffe seien eine Reaktion auf aggressive Handlungen des Iran gewesen, darunter der Abschuss einer US-Drohne vom Typ MQ-1 über internationalen Gewässern, teilte das US-Zentralkommando (Centcom) mit.

Unterdessen erklärte die iranische Revolutionsgarde iranischen Medien zufolge, sie habe einen Luftstreitkräftestützpunkt ins Visier genommen. Dieser sei von den USA für einen Angriff auf einen Telekommunikationsturm auf der Insel Sirik im Süden des Iran genutzt worden.

US-Präsident Donald Trump äußerte sich unterdessen auf seiner Plattform Truth Social zu den Verhandlungen optimistisch. Der Iran wolle unbedingt ein Abkommen schließen, und dieses werde für die USA und ihre Verbündeten von Vorteil sein, schrieb Trump und wiederholte damit frühere Aussagen.

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