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Vogel legte Zugverkehr rund um St. Pölten lahm

Vogel legte Zugverkehr rund um St. Pölten lahm

Vogel legte Zugverkehr rund um St. Pölten lahm

Wegen einer Oberleitungsstörung ist der Zugverkehr auf der Weststrecke in der Nacht auf Sonntag rund um St. Pölten eingestellt gewesen. Ein Vogel hatte zuvor einen Kurzschluss ausgelöst, heißt es von den ÖBB. Mehrere Passagiere waren deshalb am Bahnhof gestrandet.

Gegen 21.00 Uhr standen rund um St. Pölten plötzlich die Züge still. Für die Passagiere, die am Bahnhof warteten, kam es dadurch zu teils stundenlangen Wartezeiten. Wie viele Reisende betroffen waren, konnten die ÖBB auf Anfrage nicht sagen.

Jedenfalls musste ein Railjet, der auf offener Strecke liegen geblieben war, von einer Diesellok in den Bahnhof geschleppt werden, damit die Passagiere aussteigen konnten. Laut einem ÖBB-Sprecher passierte das "nur 40 Minuten nach dem Ausfall, was im Zugverkehr schnell ist". Eine Person musste am Bahnhof ärztlich versorgt werden.

Zudem wurde mit einem Cityjet ein Pendelverkehr zwischen St. Pölten und dem Bahnhof Tullnerfeld eingerichtet sowie zwischen St. Pölten und Prinzersdorf ein Schienenersatzverkehr. Die Fernverkehrszüge wurden über die alte Weststrecke umgeleitet. Gegen 1.30 Uhr war der Schaden laut ÖBB behoben.

Als Ursache wurde zunächst vermutet, dass ein Baum infolge eines Unwetters die Oberleitung beschädigt hatte. Allerdings stellte sich in weiterer Folge heraus, dass ein Vogel in ein Schaltgeräte geflogen war und dadurch einen Kurzschluss auslöste, teilte ein ÖBB-Sprecher auf Anfrage mit.

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