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Haft für selbsternannte „Jäger“ von Kinderschändern

Haft für selbsternannte „Jäger“ von Kinderschändern

Haft für selbsternannte "Jäger" von Kinderschändern

Beim Salzburger Landesgericht sind Freitag vier selbsternannte "Jäger von Kinderschändern" wegen versuchten Mordes verurteilt worden. Es setzte lang Haftstrafen.

Die Beschuldigten schrieben laut Staatsanwaltschaft verschiedene Männer im Internet an und lockten sie zu Treffen mit einer – vermeintlich – 14-Jährigen an abgeschiedene Plätze. Dort seien die Männer dann von der Gruppe schwerst verprügelt worden.

Zwölf Jahre Haft für den Erstangeklagten, elf Jahre für den zweiten, neun Jahre und sechs Monate Gefängnis für die Dritt- und den Viertangeklagten, so lauteten am späten Freitagnachmittag die Urteile. Sie sind nicht rechtskräftig.

Eines der Opfer ist laut Ermittlern ein Mann aus dem Gasteinertal. Ihn hätten die Beschuldigten so schwer attackiert, dass er eine Gehirnblutung erlitt und nur knapp überlebt habe.

Eine Tötungsabsicht bestritten die Verdächtigen stets. Ein weiteres Opfer stammt aus Osttirol. Dieser Mann erlitt schwere Prellungen und Rissquetschwunden.

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