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NÖ hatte höchsten Rückgang bei Treibhausgasen

NÖ hatte höchsten Rückgang bei Treibhausgasen

NÖ hatte höchsten Rückgang bei Treibhausgasen

Das Umweltbundesamt (UBA) hat am Donnerstag die Treibhausgas-Emissionen der Bundesländer für das Jahr 2024 veröffentlicht. Demnach sei der Rückgang in Niederösterreich im Vergleich zu 2005 mit minus 35 Prozent am größten gewesen.

Österreichweit wurden mit rund 66,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent 2024 um 28 Prozent weniger Treibhausgase emittiert als 2005. Niederösterreich, Wien, Steiermark und Kärnten lagen in diesem Zeitraum über dem Durchschnitt.

Niederösterreich verzeichnete mit einem Minus von 35 Prozent den größten Rückgang, knapp gefolgt von Wien (34 Prozent), Kärnten und Steiermark kamen auf 33 Prozent. Salzburg lag genau im Österreichschnitt, während das Burgenland (27 Prozent) und Vorarlberg (25 Prozent) knapp darunter lagen. Tirol mit 20 Prozent bzw. Oberösterreich mit 18 Prozent landeten in der UBA-Bilanz an den hinteren Plätzen.

Im Vergleich zu 2023 gingen die Emissionen 2024 in ganz Österreich um 3,0 Prozent bzw. rund 2,0 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent zurück. Vorarlberg, Ober- und Niederösterreich sowie die Steiermark lagen hier unter dem österreichischen Durchschnitt, das Burgenland und Wien erreichten bei diesem Jahresvergleich mit jeweils Minus 5,1 Prozent die größten Reduktionen.

Die wichtigsten Verursacher von Treibhausgas-Emissionen waren die Sektoren Industrie und Verkehr, gefolgt von Landwirtschaft, Energie und Gebäuden.

2024 war laut UBA "weiterhin von geopolitischen Unsicherheiten und einer rückläufigen Wirtschaftsleistung geprägt." Zugleich war es klimatisch milder als das Jahr zuvor. Eine wichtige Rolle für den Emissionsrückgang spielten laut den Angaben jedoch auch klima- und energiepolitische Maßnahmen, darunter Förderprogramme, die CO2-Bepreisung und der Ausbau erneuerbarer Energien.

Erfreut über den Rückgang von 35 Prozent und Rang eins im entsprechenden Ranking zeigte sich Niederösterreichs Landesvize Stephan Pernkopf (ÖVP). "Bei uns sinken nicht nur die Emissionen, sondern steigt auch der Ökostrom." Der Ausbau der Erneuerbaren Energien lasse sowohl die Emissionen als auch die Produktionskosten sinken, "hilft also der Wirtschaft und der Umwelt." Gesteigert werde zudem die Energie-Unabhängigkeit von Regionen wie Russland oder dem Arabischen Raum.

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