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Kenia: Tote bei Protesten gegen hohe Spritpreise

Kenia: Tote bei Protesten gegen hohe Spritpreise

Kenia: Tote bei Protesten gegen hohe Spritpreise

Bei Protesten gegen den Anstieg der Treibstoffpreise infolge des Iran-Krieges sind in Kenia heute vier Menschen getötet worden. Mehr als 30 Menschen seien zudem verletzt worden, sagte Innenminister Kipchumba Murkomen.

Demonstrierende errichteten am Rande der Hauptstadt Nairobi Straßensperren und legten Feuer, um den Verkehr lahmzulegen, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die Proteste seien "von politischen Akteuren für politische Zwecke missbraucht worden", sagte Innenminister Murkomen. Die Polizei meldete 348 Festnahmen.

Kenia ist wie viel andere afrikanische Länder von Treibstoffimporten aus der Golfregion abhängig und leidet daher stark unter der Blockade der für den weltweiten Öltransport wichtigen Straße von Hormus.

Der Dieselpreis stieg in der vergangenen Woche um gut 23 Prozent. Seit Beginn des Iran-Krieges hat die kenianische Regierung den Benzinpreis um 20 Prozent und den Dieselpreis um knapp 46 Prozent erhöht.

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