Satter Profit für Bayern trotz Halbfinal-Aus
Bayern München hat gegen Paris Saint-Germain das Champions-League-Finale verpasst – und damit auch die Chance auf den 25-Millionen-Euro-Jackpot in Budapest. Diese finale Prämie zahlt der Europäische Fußballverband (UEFA) dem Gewinner des Endspiels zwischen Titelverteidiger PSG und dem FC Arsenal am 30. Mai. Der Verlierer kassiert immerhin auch noch 18,5 Millionen Euro.
Der sportlich und finanziell attraktivste Vereinswettbewerb hat sich aber auch in dieser Saison wieder für den deutschen Rekordmeister gelohnt: Die Gesamteinnahmen liegen um die 150 Millionen Euro.
Die Zahlungen aus dem UEFA-Prämientopf belaufen sich nach der Halbfinal-Teilnahme auf insgesamt 83,445 Millionen Euro. Dazu kommen noch rund 40 Millionen Euro aus der Wertprämie sowie die Ticketeinnahmen aus insgesamt sieben ausverkauften Heimspielen.
Die Champions League spielt für den FC Bayern budgetär eine Schlüsselrolle, um sich auch in Zukunft einen teuren und in Europa wettbewerbsfähigen Kader leisten zu können. "Wir sind nicht naiv: Es wird immer schwerer, sich vor allem gegenüber der Premier League und ihren wirtschaftlichen Möglichkeiten zu behaupten", hatte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen vor dem 1:1 im Rückspiel gegen Paris erklärt.