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Gartenarbeit zwischen Freuden und Gefahren

Gartenarbeit zwischen Freuden und Gefahren

Gartenarbeit zwischen Freuden und Gefahren

Mit Frühlingsbeginn startet auch die Gartensaison. Sieben von zehn Menschen in Österreich garteln regelmäßig, was Jedes Jahr verletzen sich zwischen März und Oktober knapp 19.000 Menschen so schwer, dass sie im Spital behandelt werden müssen.

Viele Menschen, die im Garten arbeiten, übernehmen Tätigkeiten, die laut eigener Einschätzung eher Profis überlassen sein sollten, erklärte das Kuratorium für Verkehrssicherheit. Dies kann zu schweren Unfällen führen. Viele Unfälle beim Arbeiten im Garten geschehen laut Experten etwa durch den unsachgemäßen Einsatz von Motorsägen oder Motorsensen.

Die meisten Vorfälle passieren jedoch durch unspektakuläre Stürze. Stolperfallen wie herumliegendes Werkzeug oder der Gartenschlauch werden neben frisch ausgehobenen Pflanzlöchern besonders häufig zum Problem.

Ein kritischer Zeitpunkt für Gartenunfälle sind die Nachmittagsstunden ab drei Uhr. In dieser Zeit sind viele Menschen aufgrund von Müdigkeit und Unkonzentriertheit anfälliger für Unfälle. Auch beim Zurückschneiden von Hecken oder anderen Pflanzen kommt es oft zu Schnitten und Stichen.

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit gibt mehrere Tipps zur Prävention von Unfällen bei der Gartenarbeit: Empfohlen wird, Leitern stets sicher aufzustellen und sich bei komplizierteren Arbeiten Hilfe von anderen zu holen. Ebenso sollte man vor Arbeitsbeginn ein prüfendes Auge auf mögliche Stolperfallen werfen, um das Risiko im Voraus zu minimieren.

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