Trump pocht weiter auf Öffnung der Straße von Hormus
Angesichts des ablaufenden Ultimatums an den Iran hat US-Präsident Donald Trump mit scharfen Drohungen und Beleidigungen seiner Forderung nach Öffnung der Straße von Hormus erneut Nachdruck verliehen.
"Öffnet die verdammte Straße (von Hormus), ihr verrückten Mistkerle, oder ihr werdet in der Hölle landen", schrieb er heute in einem Post auf seiner Plattform Truth Social.
Erneut drohte er mit Angriffen auf Energieanlagen und Infrastruktur wie Brücken, sollte der Iran nicht einlenken. "Am Dienstag ist im Iran gleichzeitig Tag des Kraftwerks und Tag der Brücke. Das wird ein unvergessliches Erlebnis!", schrieb Trump in Anspielung auf drohende Angriffe auf Kraftwerke und Brücken. Bereits gestern hatte er einen inhaltlich ähnlichen, aber bei Weitem nicht so beleidigend formulierten Post abgesetzt.
Trump hatte dem Iran schon einmal ein Ultimatum für die Öffnung der für den globalen Öl- und Gashandel wichtigen Straße von Hormus gesetzt, dieses vergangene Woche aber noch einmal verlängert. Bis zum 6. April (US-Ortszeit, 2.00 Uhr MESZ, 7. April) werde es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben, sagte er seinerzeit unter Verweis auf "sehr gute" Gespräche.
In den vergangenen Tagen gab es weiterhin heftige Angriffe beider Seiten. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus liegt weiterhin weitgehend still.