Woods will nach Unfall mit "dem Präsidenten" telefoniert haben
Tiger Woods hat unmittelbar nach seinem Autounfall nach eigenen Angaben "mit dem Präsidenten" telefoniert. Das geht aus Videoaufnahmen der Bodycam eines der beteiligten Polizisten hervor, die gut eine Woche nach dem Unfall des Golfsuperstars veröffentlicht wurden.
Ob sich Woods dabei auf US-Präsident Donald Trump bezog, geht aus dem Video nicht hervor. Zu hören ist, wie sich Woods am Telefon verabschiedet und dann zu dem Beamten sagt: "Ich habe nur gerade mit dem Präsidenten gesprochen." Woods und Trump sind befreundet.
Woods war vor einer Woche wenige Stunden nach seiner Festnahme wegen Drogenverdachts auf Kaution aus dem Gefängnis von Martin County freigelassen worden. Ein Atemalkoholtest habe zwar einen Wert von null angezeigt. Einen Urintest habe der 15-malige Major-Sieger aber nicht machen wollen.
Er sei wegen Fahruntüchtigkeit am Steuer und Verweigerung eines Tests im Zusammenhang mit dem Unfall angeklagt worden. Woods' erster Gerichtstermin soll für den 23. April angesetzt sein.
Aus Gerichtsdokumenten geht hervor, dass Woods auf nicht schuldig plädiert. Nach Medienberichten sagte Woods bei der Vernehmung, dass er kurz auf sein Handy geschaut und den Radiosender in seinem Auto gewechselt habe, bevor er mit seinem Geländewagen den Anhänger eines anderen Fahrzeugs streifte und sich mit seinem Wagen überschlug.