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Flüchtlingsboot vor Türkei gekentert: 18 Tote

Flüchtlingsboot vor Türkei gekentert: 18 Tote

Flüchtlingsboot vor Türkei gekentert: 18 Tote

Vor der Küste der Südwesttürkei ist heute ein Schlauchboot mit Flüchtlingen sowie Migrantinnen und Migranten an Bord gesunken. Mindestens 18 Menschen seien nahe dem Touristenort Bodrum ums Leben gekommen, teilte die türkische Küstenwache mit. 21 Menschen konnten laut den Angaben gerettet werden. Die Suche nach Vermissten dauert an. Wie viele Menschen sich genau auf dem Boot befunden haben, ist laut Küstenwache unklar.

Die Rettungsaktion in der türkischen Ägäis war in der Früh den Angaben zufolge nach einem Hinweis auf eine Gruppe von Migranten auf See eingeleitet worden. Das Schlauchboot sank, nachdem es zunächst versucht hatte, einem Küstenwacheschiff zu entgehen, das die Gruppe aufgefordert hatte, anzuhalten, wie die Küstenwache auf ihrer Website schrieb. Das Boot sei während der Verfolgungsjagd gekentert, weil aufgrund von "starkem Wind und Seegang" Wasser hineingeraten war.

Die türkische Ägäis-Küste ist nach wie vor ein wichtiger Ausgangspunkt für Menschen, die versuchen, auf irregulärem Wege über das Meer die nahe gelegenen griechischen Inseln und oft auch das EU-Festland zu erreichen. Die Route wird häufig von Schleppernetzwerken genutzt. Sie setzen die Menschen dabei für gewöhnlich in überfüllte Schlauchboote, Bedingungen, die wiederholt zu tödlichen Unfällen geführt haben.

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