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Anonyme Vorwürfe gegen Feuerwehrspitzen

Anonyme Vorwürfe gegen Feuerwehrspitzen

Anonyme Vorwürfe gegen Feuerwehrspitzen

Landesfeuerwehrkommandant Franz Kropf, seine beiden Stellvertreter und die Bezirkskommandanten sehen sich mit Kritik konfrontiert. Laut dem "Kurier" wirft ihnen ein anonymer Informant vor, Dienstfahrzeuge auch für private Fahrten zu nutzen. Kropf weist diese Vorwürfe scharf zurück.

Die Vorwürfe seien schlichtweg eine "Lüge", sagte Landesfeuerwehrkommandant Franz Kropf auf Nachfrage des ORF Burgenland: "Wir sind nicht nur über die Übernahmevereinbarung verpflichtet, Fahrtenbücher zu führen, sondern wir kontrollieren natürlich auch intern und wir werden auch durch das Land Burgenland, durch unsere Aufsichtsbehörde, jährlich überprüft und es hat da keine Beanstandungen gegeben."

Solche Gerüchte würden seit einem Jahr kursieren, sagten sowohl Kropf als auch sein Pressebeauftragter Günter Prünner. Man habe auch bereits einen konkreten Verdacht, um wen es sich bei dem anonymen Hinweisgeber handeln könnte. Kropf sagte, er finde es schade, dass man mit haltlosen Vorwürfen "aus der Finsternis" konfrontiert werde, anstatt persönlich Stellung nehmen zu können.

"Das ist das Vorgeplänkel für den Wahlkampf für nächstes Jahr", vermutete Kropf. Denn nächstes Jahr stehen wieder Wahlen bei der Feuerwehr im Burgenland an: Alle Kommandanten – also auch der Landesfeuerwehrkommandant – werden dann gewählt.

Vom Land hieß es dazu, dass die Fahrtenbücher zuletzt 2024 kontrolliert worden seien. Darüber hinaus seien die Dienstfahrzeuge eine "sinnvolle Investition" gewesen, weil die Bezirksfeuerwehrkommandanten zuvor im Durchschnitt 10.000 bis 15.000 Kilometer im Rahmen ihrer Einsatztätigkeiten mit privaten Fahrzeugen zurückgelegt hätten.

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