E-Ladestationen: Kärnten gut ausgebaut
Der Anteil der reinen Elektroautos, also ohne Hybridantrieb, liegt in Kärnten bei rund drei Prozent. Die öffentliche Ladeinfrastruktur gilt als sehr gut ausgebaut. Mittlerweile gibt es 2.135 öffentliche Ladestellen, hinzu kommen private Wallboxen bzw. Firmen-Ladestationen.
Oliver Weber vom ÖAMTC Kärnten sagt, im österreichweiten Schnitt sei Kärnten, die öffentlichen Ladepunkte betreffend, gut aufgestellt. Sie werden in langsame Ladepunkte und sogenannte Schnelllader aufgeteilt: "Von den bestehenden Ladepunkten, die öffentlich zugänglich sind, sind circa zwei Drittel sogenannte AC-Ladepunkte, wo klassisches, langsames Laden mit Wechselstrom möglich ist. Ein Drittel sind Schnelllader."
Auch die Ladezeit der Elektroautos verbesserte sich. Wie schnell ein Wagen lädt hänge vom Modell und der Ladestation ab: "Aus diesen zwei Faktoren ergibt sich dann eine Ladezeit". Um die Batterie moderner Elektrofahrzeuge von zehn auf 80 bis 90 Prozent zu laden, brauche man im Schnitt zwischen 20 und 40 Minuten. "Das ist wirklich top und akzeptabel", so der Experte.
Im Europa-Vergleich liegt Österreich, was die Ladeinfrastruktur betrifft. im Spitzenfeld. Mit Ende Jänner waren in Kärnten insgesamt 13.285 reine Elektroautos zugelassen. Die Anzahl der neu zugelassenen Elektroautos erreichte im Vorjahr einen neuen Rekordwert. 2.870 neue Elektroautos kamen auf die Straße, um 52 Prozent mehr als im Jahr 2024.