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Asyl: Ministerium meldet niedrigsten Jänner-Wert seit 2012

Asyl: Ministerium meldet niedrigsten Jänner-Wert seit 2012

Asyl: Ministerium meldet niedrigsten Jänner-Wert seit 2012

Der rückläufige Trend bei den Asylzahlen hat sich auch im neuen Jahr fortgesetzt. Im Jänner wurden 945 Anträge gestellt, letztmals gab es im ersten Monat des Jahres 2012 niedrigere Zahlen, zeigt ein Blick in die Asylstatistik des Innenressorts. Im Vergleich zum Vorjahresjänner handelt es sich um einen Rückgang von 51 Prozent.

Die meisten der in Österreich eingebrachten Ansuchen kamen demzufolge von Syrern, Afghanen und Somaliern. Von keiner anderen Nation wurden mehr als 50 Anträge eingebracht.

Erstanträge – also Ansuchen von Menschen, die neu nach Österreich gekommen sind – waren es laut Ministerium 421. Ein Faktor ist, dass der Familiennachzug, der bis Jahresmitte – besonders berücksichtigungswürdige Fälle ausgenommen – pausiert ist. Laut Zahlen des Ministeriums gab es im Jänner nur eine Einreise.

Nicht viel geändert hat sich an der Geschlechterverteilung. 55 Prozent der Anträge kamen von Männern und damit wie schon 2025 deutlich weniger als in vergangenen Jahren. Eine knappe Mehrheit von 51 Prozent ist volljährig. Das heißt, die Antragssteller sind ein wenig älter als zuletzt.

338 Asylanträge wurden im Jänner positiv beschieden. Dazu kam noch 315-mal subsidiärer Schutz. Das Land verlassen mussten im ersten Monat 1.083 Personen. 57 Prozent wurden zwangsweise außer Land gebracht. Rund 41,5 Prozent der Abgeschobenen waren in Österreich strafrechtlich verurteilt.

Weiter geht auch die Entspannung in der Grundversorgung, wo aber noch immer mehr als 51.000 Personen betreut werden, wobei Vertriebene aus der Ukraine deutlich die stärkste Gruppe stellen. Der Rückgang insgesamt im ersten Monat lag bei rund 900 Personen.

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