Gedenkstätte in Crans-Montana in Brand geraten
In der Schweizer Gemeinde Crans-Montana ist heute eine provisorische Gedenkstätte für die Opfer der Brandkatastrophe in der Silvesternacht in Flammen aufgegangen. Die Polizei ging aufgrund erster Erkenntnisse nicht von Brandstiftung aus.
Das Feuer sei demnach von Kerzen auf einem Tisch in der Mitte der Gedenkstätte verursacht worden, teilte die Polizei des Kantons Wallis mit. Ein Verschulden durch Dritte könne zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen werden.
Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Doch seien "mehrere Gedenkobjekte" durch das Feuer beschädigt worden, hieß es. Das mit Kerzen, Blumen und Beileidsbekundungen gefüllte Gedenkzelt in der Nähe des Unglücksorts war laut Polizei heute Früh in Brand geraten. Die Feuerwehr habe den Brand schnell unter Kontrolle gebracht.
Bei dem Brand in der Silvesternacht waren 41 Menschen ums Leben gekommen, die Hälfte von ihnen waren Jugendliche. 115 weitere Menschen wurden verletzt, viele von ihnen erlitten schwerste Verbrennungen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Brand in der Bar durch an Flaschen befestigte Feuerwerksfontänen ausgelöst wurde, die zu nahe an die mit Schaumstoff verkleidete Decke gehalten worden waren.