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Sinner müht sich ins Melbourne-Achtelfinale

Sinner müht sich ins Melbourne-Achtelfinale

Sinner müht sich ins Melbourne-Achtelfinale

Titelverteidiger Jannik Sinner hat bei den Australian Open der großen Hitze getrotzt und sich ungeachtet heftiger Krämpfe ins Achtelfinale gekämpft.

Der Tennis-Weltranglistenzweite aus Italien rang am Samstag in der dritten Runde den US-Amerikaner Eliot Spizzirri nach 3:45 Stunden mit 4:6 6:3 6:4 6:4 nieder, geriet dabei aber an seine körperlichen Grenzen.

Bei Temperaturen von bis zu 38 Grad konnte der Melbourne-Champion der vergangenen beiden Jahre phasenweise kaum mehr laufen. "Ich hatte heute Glück mit der Hitzeregel", sagte Sinner nach dem körperlichen Kraftakt.

"Ich hatte überall Krämpfe. Es hat mit den Beinen begonnen und dann ging es in die Arme. Ich weiß, dass ich mich in diesem Bereich verbessern muss", sagte der Italiener, der dennoch stolz auf sich war. "Tennis ist ein sehr mentales Spiel. Ich habe versucht, ruhig zu bleiben und einen Weg zu finden. Das ist mir gelungen."

Bei den Australian Open gilt seit einigen Jahren die sogenannte "Heat Stress Scale". Dabei handelt es sich um eine Skala von eins bis fünf, die neben der Lufttemperatur auch die direkte Wärmestrahlung der Sonne, die Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit berücksichtigt. Wird ein Wert von 5,0 erreicht, müssen die Spiele unterbrochen und in den großen Arenen die Dächer geschlossen werden.

Zuvor hatte Titelverteidigerin Madison Keys ihr Drittrundenspiel in der Rod Laver Arena erfolgreich überstanden. Die als Nummer neun gesetzte US-Amerikanerin schlug Karolina Pliskova aus Tschechien glatt 6:3 6:3.

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