Spanische Justiz wies Missbrauchsklage gegen Iglesias ab
Die spanische Justiz hat eine Klage gegen Schlagersänger Julio Iglesias wegen Vorwürfen der sexuellen Gewalt aus formalen Gründen abgewiesen. Mangels Zuständigkeit seien die Vorermittlungen in dem Fall eingestellt, teilte die Staatsanwaltschaft in Madrid heute mit.
Eine frühere Hausangestellte und eine Physiotherapeutin hatten Iglesias in einer Anfang des Monats eingereichten Klage sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Der 82-Jährige weist die Vorwürfe zurück.
Da die vorgeworfenen Taten sich in Iglesias' Anwesen in der Dominikanischen Republik und auf den Bahamas abgespielt haben sollen und weder die Klägerinnen noch der Beklagte in Spanien lebten, seien die spanischen Behörden nicht für eine Strafverfolgung zuständig, erklärte die Staatsanwaltschaft in ihrer Entscheidung.